In den vergangenen Jahren wurden wir Zeuge eines enormen Anstieges der Migration weltweit. All diese Menschen, ganz gleich, woher sie kommen und wohin sie gehen, sind damit konfrontiert, eine fremde Sprache lernen zu müssen. Dies ist ein Phänomen, das untrennbar mit dem Prozess der Migration verbunden und zugleich sehr herausfordernd ist. Eine große Anzahl von Kindern mit Migrationshintergrund erlernt ihre Muttersprache kaum und spricht auch die Sprache des Gastlandes nicht fehlerfrei. Die fehlende Beherrschung der Sprache des Gastlandes bereitet den Kindern nicht nur erhebliche Probleme in der Schule, es setzt sie auch psychologisch stark unter Druck. Deshalb fragen sich viele Eltern,

Wie können wir nach der Migration erfolgreich bilinguale Kinder erziehen?

Um die Frage zu beantworten ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass die bilinguale Erziehung von Kindern mit Migrationshintergrund eine der schwierigsten und langfristigsten Aufgaben ist. Die Eltern dieser Kinder haben eine große Verantwortung für die Spracherlernung ihrer Kinder, aber leider denken sie aufgrund fehlender Information, dass ihre Kinder die Zweitsprache automatisch lernen werden – wie zuvor die Muttersprache – total unwissend, dass diese Fehlvorstellung dazu führt, dass ihre Kinder mit verschiedensten schwerwiegenden Folgen konfrontiert werden, wie:

  • eine verzögerte Sprachentwicklung,
  • die Vermischung von Sprachen,
  • die Unfähigkeit Gefühle zum Ausdruck zu bringen oder
  • mit dem Umfeld zurechtzukommen,
  • Mobbing und Ausschluss in sozialen Situationen sowie
  • Versagen in der Schule.

Also was ist die Lösung?

In Hinblick auf dieses Problem benutzen die meisten Eltern ähnliche Strategien: a) Manche versuchen so oft wie möglich zu Hause die Zweitsprache zu sprechen, b) Manche sprechen in der Muttersprache, aber verwenden mitten im Satz Wörter aus der Zweitsprache, c) Manche sprechen abwechselnd in der Mutterspracheund in der Zweitspracheund d) Manche schicken ihre Kinder in den Kindergarten und denken, dass diese dort schon die Zweitsprache erlernen werden (total unwissend, dass sogar Kinder deutscher Muttersprache die Basis/ Grundbaustein ihrer Sprache zu Hause durchihre Eltern lernen). Auf diese Weise verdammen die Eltern ihre Kinder zu einer Zukunft voller Probleme.

Die Wandlung einer große Herausforderung in eine goldene Möglichkeit!

Obwohl die gängigen Strategien der Eltern für die Kinder problembehaftet sind, gibt es keinen Grund zur Sorge! Die Lösung ist einfach:

  • Bewusstsein über die richtigen Methoden
  • Verwenden angebrachter Techniken
  • Investieren von genügend Zeit und
  • Gewissenhaftigkeit

Durch das Anwenden dieser Punkte können die Eltern diese große Herausforderung in eine goldene Möglichkeit verwandeln:

Die Möglichkeit ein erfolgreich bilinguales Kind zu erziehen!

Karl Theodor Jaspers, Deutscher Psychiater und Philosoph, 1883-1969
“Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich                           verstanden werde.”                                     Karl Theodor Jaspers, Deutscher Psychiater und Philosoph,    1883-1969

Mit unseren Fachkenntnissen, jahrelangen Erfahrungen und wissenschaftlichen Fähigkeiten helfen wir Ihnen gerne Schritt für Schritt, ein zweisprachiges Kind nach der Migration zu erziehen. Um die sprachlichen Herausforderungen zu meistern, bieten wir eine Vielzahl von Möglichkeiten, sowohl für Eltern als auch für Kinderin Fom von praktischen Workshops, Beratungssitzungen und Vorlesung-Spiel-Sitzungen. Tatsächlich

wir bieten Ihnen den Schlüssel zum Erfolg –  verpassen sie nicht diese Chance!

 

 

 

unsere Workshops im Herbst 2021